Gewaltprävention digital gedacht
Der neue „Gewaltcheck“ der UK Nord
Gewalt am Arbeitsplatz ist ein Thema, über das naturgemäß nicht gerne geredet wird – das aber leider immer wichtiger wird. Gerade dort, wo Menschen mit Publikumsverkehr arbeiten, können aus Beschwerden, Konfliktgesprächen oder angespannten Situationen schnell verbale Aggressionen, Bedrohungen oder im schlimmsten Fall körperliche Übergriffe entstehen. Umso wichtiger ist es, doch über dieses Thema zu sprechen und Maßnahmen zur Gewaltprävention im Team zu planen.
Für die Unfallkasse Nord durften wir deshalb ein digitales Tool umsetzen, das Unternehmen, Behörden und Einrichtungen beim ersten Einschätzen solcher Risiken unterstützt: den Gewaltcheck.
Digitale Prävention, die Leben retten kann
Wie aktuell und wichtig solche Gewaltprävention ist, zeigen tragische Ereignisse wie die Gewalttat in Stade auf erschütternde Weise. Nicht jedes Risiko lässt sich verhindern, aber Betriebe und Einrichtungen können sich vorbereiten, sensibilisieren und Schutzmaßnahmen systematisch angehen, um das Risiko zu minimieren.
Genau hier setzt der Gewaltcheck der UK Nord an: Er macht ein schwieriges Thema zugänglich, strukturiert und handhabbar und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Prävention.
Wir freuen uns, dass wir dieses wichtige Präventionstool für die Unfallkasse Nord umsetzen durften – und damit ein Projekt, das im besten Fall Menschenleben schützt.
In drei Schritten zu mehr Überblick
Der Gewaltcheck führt Nutzer*innen mit einem simplen UI und Fokus auf Funktionalität im maritimen Design der Unfallkasse Nord einfach und verständlich durch drei Schritte.
Abfragen des Status Quo
Zunächst geht es um die Frage: „Wo stehen Sie?“ Vier kurze Fragen helfen einzuschätzen, wie häufig kontroverse Gesprächsformen, verbale Aggressionen, Sachbeschädigung, unangemessenes Sozialverhalten, körperliche Gewalt oder besonders schwere Bedrohungslagen vorkommen können.
Bereits umgesetzte Maßnahmen
Im zweiten Schritt werden bereits umgesetzte Maßnahmen abgefragt – unterteilt in technisch-bauliche, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen. Zusätzlich können eigene Maßnahmen ergänzt werden, falls im Betrieb schon individuelle Lösungen vorhanden sind.
Empfehlungen & Download
Abschließend erhalten Nutzer*innen passende Empfehlungen auf Basis ihrer Angaben – kompakt aufbereitet und als Ergebnis zum Download bereitgestellt.
Haben Sie eine eigene Idee für ein digitales Helfer-Tool?
Wir entwickeln gerne individuelle Lösungen, Tools und Apps für Sie, die Ihre Nutzer*innen bewegen und Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.
Haben Sie eine eigene Idee für ein digitales Helfer-Tool?
Wir entwickeln gerne individuelle Lösungen, Tools und Apps für Sie, die Ihre Nutzer*innen bewegen und Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.